Der Begegnungsraum - Wie können wir den therapeutischen Prozess so wirkungsvoller gestalten?

Der Begegnungsraum ist der implizite Kontext, das Fundament, das ermöglicht, worüber und wie tiefgründig in der Therapie gesprochen werden kann. Er umfasst den physischen Raum, den zeitlichen Raum, aber auch den gesellschaftlichen Raum zwischen der Therapeutin und dem Klienten und impliziert die in der Beziehung zwischen Therapeutin und Klient in der Sitzung bereitliegenden und entstehenden Möglichkeiten zur Begegnung, zur Entwicklung und zur Veränderung: Beobachtbare körperliche Phänomene, bewusste und nicht-bewusste Vorgänge bei Therapeutin und Klient und von außen wirkende Einflüsse. Einflüsse, die in der therapeutischen Beziehung, am Ort der Begegnung bereits vorhanden sind, neu entstehen und wiederum Wirkung entfalten. Die Therapeutin und der Klient sind Beobachtende und Teilnehmende und kreative Mit-Schöpfer des sich entwickelnden Geschehens. Die therapeutische Interaktion findet in einem Begegnungsraum statt, und die Erfahrungen und Wirkfaktoren aus dem, was im gemeinsamen Raum zwischen Therapeutin und Klient, aus beider Kontext, entsteht, gestaltet diesen Raum und wirkt darüber hinaus, auf den Außenraum, den Lebenskontext, die sozialen und interaktionellen Beziehungen des Klienten zurück.

Im Workshop streifen wir Aspekte, Prozesse und Phänomene, die menschliche Begegnungen kennzeichnen und stellen dies in Zusammenhang mit den Forschungsergebnisse von Wampold und Imel 2015, die untersuchen, was Psychotherapie wirksam macht.

 

Hinweis an Teilnehmende der Online-Veranstaltung:
Es ist erwünscht: Lust, ins Gespräch zu kommen und Fragen zu stellen.

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